Am 26. Februar 1943, also heute vor 83 Jahren, begann die Deportation von Sinti:zze und Rom:nja unter der Herrschaft des Nationalsozialismus in Deutschland. Etwa eine halbe Millionen Sinti:zze und Rom:nja wurden bis Anfang 1945 im nationalsozialistisch besetzten Europa und in mit Deutschland verbündeten Staaten ermordet. Wie steht es aktuell um den Umgang mit Sinti:zze und Rom:nja in Deutschland? Eine kürzlich vom Bundesinnenministerium still und leise veröffentlichte Studie zeigt das Rom:nja auch heute weiterhin von Diskriminierung betroffen sind. In seiner jüngsten Auswertung für das Jahr 2024 berichtete die Melde- und Informationsstelle Antiziganismus (MIA) von einem deutlichen Anstieg von Bedrohungen und Diskriminierung gegenüber Sinti:zze und Rom:nja. All das deutet eher auf Rückschritt als Fortschritt hin. Wie kann man dem begegnen und wie steht es um die deutsche Gedenkkultur für die Opfer des Holocausts unter den Sinti:zze und Rom:nja? Im Interview kommt Dotschy Reinhardt zu Wort. Sie ist stellvertretende Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma.
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