#Legalisierung Jetzt! Gespräch zur Kampagne mit Respect Berlin

Die COVID19-Krise hat ein Schlaglicht auf die bestehenden sozialen Ungleichheiten geworfen und diese weiter verschärft. Dabei sind illegalisierte Menschen in besonderem Maße betroffen, weil sie keinen Bürger*innenstatus besitzen und nicht als Subjekte mit Rechten behandelt werden. Viele illegalisierte Menschen arbeiten zudem in Privathaushalten, was sie von öffentlichen Räumen abschottet, sodass sie ihren Arbeitgeber*innen quasi ausgeliefert sind. Eine Gruppe von migrantischen Care-Arbeiterinnen in Berlin hat sich Ende der 90er Jahre als Inititive Respect Berlin zusammengefunden, um die Rechte von illegalisierten Angestellten in Privathaushalt zu verteidigen. Viele der Mitstreiterinnen von Respect Berlin sind unter prekären Arbeitsbedingungen beschäftigt. Sie bekommen oft Gehälter unterhalb des Mindestlohns und erfahren in ihrem Arbeitskontext häufig Gewalt. Schätzungsweise 60 000 bis 100 000 migrantische Personen ohne Aufenthaltsgenehmigung leben in in der Berliner Hauptstadt. Ihre Kinder gehen nicht in die Schule, sie besuchen nie den Arzt und meiden Orte, an denen jemand nach dem Ausweis fragen könnte. Wir haben mit Llanquiray Painemal, einer Vertreterin von Respect Berlin über ihre aktuelle Kampagne #Legalisierung Jetzt! gesprochen. Infos zur Kampagne: https://legalisierungjetzt.net/ http://www.respectberlin.org/wordpress/