Die ungarische Bevölkerung hat sich für den Wechsel in der Regierung entschieden. Doch wie weitreichend dieser vonstattengehen kann, ist weiterhin unklar. Die finalen Auszählungsergebnisse wird es erst am Samstag geben, und auch dann erst Gewissheit, ob eine zwei drittel Mehrheit für Tisaz, die Partei von Péter Magyar im Parlament besteht. Diese ist aber nötig um viele unter Orbán in die Verfassung eingeschriebene nationalistische und autoritäre Gesetze wieder abzuschaffen. Auch ist noch offen wie genau sich Tisza in vielen Fragen langfristig positionieren wird. Doch grundsätzlich herrscht in Budapest aktuell eine freudige Aufbruchstimmung. Im Gespräch mit Radio Corax berichtet die dort lebende freie Journalistin Gina Böni.
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