Ost-Kongo: Die Eskalation eines jahrzehntelangen Konflikts

Ende Januar 2025 eroberte die Rebellengruppe M23, unterstützt von weiteren bewaffneten Gruppen, die strategisch wichtige Stadt Goma im Osten der Demokratischen Republik Kongo. Laut Angaben der Vereinten Nationen soll die M23 dabei von bis zu 4000 Soldaten der ruandischen Armee unterstützt worden sein. Dieser Konflikt, der seit über 30 Jahren die Region destabilisiert, ist geprägt von geopolitischen Spannungen, ethnischen Konflikten und dem Kampf um wertvolle Bodenschätze.

Um die Hintergründe und die Auswirkungen dieses Konflikts besser zu verstehen, sprechen wir mit Dr. Yusuf Serunkuma, einem Medienaktivisten aus Uganda, der die Dynamiken der Region seit Jahren beobachtet. Das Gespräch wurde auf Englisch geführt.


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Soldaten der UN Friedenstruppe MONUSCO in einem Straßenzug in der Stadt Goma 2012. Foto: MONUSCO. (CC BY-SA)