Prekäre Arbeitsbedingungen bei Filmfestivals (etwa der Berlinale)

Letzte Woche ging die 68. Berlinale zu Ende, also die internationalen Filmfestspiele in Berlin, und die haben auch dieses Jahr wieder zu kontroversen Diskussionen angeregt. Bei diesen Diskussionen ging es aber nicht nur um Filme, sondern auch über die Arbeitsbedingungen von Festivalarbeiter/innen. Zu diesem Thema gab es im Rahmen der Berlinale ein „Active Talk Event“. Gemeinsam mit den Gästen und einem internationalen Publikum wurde über die Arbeitsbedingungen auf Filmfestivals diskutiert. Veranstaltet wurde das von der Initiative Festivalarbeit von ver.di. Ludwig Sporrer ist Festivalarbeiter und ist Mitbegründer der Initiative Festivalarbeit. Zusammen mit KollegInnen setzt er sich dafür ein, dass FestivalarbeiterInnen fairer behandelt und bezahlt werden. Gar nicht so einfach, da die Festivalarbeit bisher kein eigenes Berufsfeld ist und eher von Freiberuflern gemacht wird, die zwar mit vollem Herzblut arbeiten, aber bisher keine Interessensvertretung hatten und für die auch keine Tarifverträge gelten. Über die Arbeitsbedingungen und die Vernetzung von FestivalarbeiterInnen hat Saskia von Radio Corax mit Ludwig Sporrer gesprochen.