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Protest gegen das Institut für Staatspolitik in Schnellroda

Rechte Parteien und Gruppierungen versuchen sich in letzter Zeit vermehrt intellektuell und bürgerlich zu geben. Rechte Institute, Zeitschriften und andere Plattformen wollen scheinbar wissenschaftlich und intellektuell erklären wieso das sogenannte deutsche Volk zusammenhalten sollte. Eines dieser Institute ist das Institut für Staatspolitik in Schnellroda. Das Institut aus Sachsen-Anhalt wird von dem rechten Verleger Götz Kubitschek betrieben. Es ist eine rechte Denkfabrik die rechte Verlage wie den Antaios Verlag, die Zeitschrift Sezession, die Initiative Ein Prozent, die Identitäre Bewegung und die AfD zusammenbringt. So auch an diesem Wochenende. Am Sonnabend (20. Januar) fand in Schnellroda am Institut für Staatspolitik die jährliche Winterakademie statt. Das Motto der diesjährigen Akademie lautet "Wirtschaft: Hegung und Entgrenzung". Dazu wurden rechte Akteure und vermeintliche Wissenschaftler oder Öknomen erwartet. Vor allem dient diese Akademie der Vernetzung der Neuen Rechten Szene. Gegen diese Treffen gab es bereits mehrfach Proteste. Protest hatte sich auch für Sonnabend angemeldet. Das Kollektiv "IfS dichtmachen" mobilisiert für morgen nach Schnellroda. Wanja ist in diesen Protest involviert und sprach mit uns am Freitag Mittag über die geplanten Proteste und darüber, was das eigentlich für eine Veranstaltung war, gegen die protestiert wurde.