Reform des Förderprogramms „Demokratie leben!“ bedroht Projekte und Vereinsarbeit – im Gespräch mit der Amadeu-Antonio-Stiftung

Schon mehr als 10 Jahre fördert der Bund mit dem Förderprojekt "Demokratie leben" Projekte, die sich für Demokratie und gegen Extremismus, Rassismus und Radikalisierung einsetzen. Darunter fallen u.a. HateAid, die Amadeu-Antonio-Stiftung und der Zentralrat der Juden. In diesem Jahr gibt die Bundesregierung dafür etwa 190 Millionen Euro aus. Die Bundesfamilienministerin Karin Prien (von der CDU) hat nun angekündigt, Förderungen aus dem Programm "Demokratie leben" Ende des Jahres auslaufen zu lassen. Bis zum Sommer will das Familienministerium eine neue Förderrichtlinie erarbeiten. Damit können sich die Projekte erneut bewerben. Betroffen davon sind etwa 200 Projekte.

Eine davon ist die Amadeu-Antonio-Stiftung. Sie ist eine gemeinnützig anerkannte Stiftung, die gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus in der deutschen Zivilgesellschaft arbeitet. Radio Corax sprach mit Timo Reinfrank, aus dem Vorstand der Stiftung, über die geplante Reform, was das für die Stiftung bedeutet, und auch über die hitzige Debatte, die um diese Reform entbrannt ist.


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