Streik bei Amazon – ein Gespräch mit Orhan Akman von verdi

Beim Online-Versandhändler Amazon streiken seit dem frühen Donnerstagmorgen Mitarbeiter*innen an den Standorten Bad Hersfeld (Hessen), Koblenz (Rheinland-Pfalz), Leipzig (Sachsen), Rheinberg und Werne (NRW). Die Gewerkschaft Verdi hatte zu den mehrtägigen Streiks im Anschluss an den 1. Mai, den "Tag der Arbeit", aufgerufen. Die Arbeitsniederlegungen sollen in Koblenz bis zum 3. Mai andauern, an allen übrigen Standorten noch bis zum 4. Mai. Verdi und die Amazon-Mitarbeiter verlangen eine Tariflohnbindung und eine Steigerung der Reallöhne.
Der Arbeitskampf bei Amazon fand bislang fast aussschließlich auf nationaler Ebene statt. Um dies zu ändern, haben sich diese Woche in Berlin Amazon-Beschäftigte aus mehreren Ländern getroffen, um über gemeinsame Strategien im Arbeitskampf mit Amazon zu beraten. Mit dabei war auch die Gewerkschaft verdi und die UNI Global Union. Wir haben mit Orhan Akman von der Gewerkschaft verdi über den Streit und das internationale Vernetzungstreffen gesprochen.


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