Tschechien befindet sich im politischen Aufruhr. Am ersten Februar allein versammelten sich laut Veranstaltenden 90.000 Menschen in Prag, um für den Präsidenten Petr Pavel zu protestieren. Am vergangenen Sonntag versammelten sich erneut landesweit tausende Menschen in der Tschechischen Republik. Der öffentlich-rechtliche polnische Nachrichtenkanal TVP World berichtete davon, dass die Demonstrierenden ein "Ungarisches Szenario" vermeiden wollen.
Organisiert werden die Proteste von der Initiative Eine Millionen Augenblicke für Demokratie. Für den 21. März hat die Initiative zu weiteren landesweiten Protesten in Tschechien aufgerufen. Aber warum protestieren Menschen in Tschechien und wie ist die politische Landschaft dort beschaffen?
Gunnar aus der tagesaktuellen Redaktion von Radio Corax sprach darüber mit Pavlína Janebová. Sie ist Forschungsdirektorin der in Prag ansässigen Assoziation für Internationale Angelegenheiten, kurz AMO. Ihre Expertise liegt im Bereich tschechischer Außen- und Europapolitik sowie in zentraleuropäischer Kooperation.
Zum Gespräch in deutschsprachiger Übersetzung:
Eine rein englischsprachige Version des Gespräches kann hier nachgehört werden:
Das englische Transkript findet sich unter diesem Link am Ende der Seite unter "Skript".
Unterstützung durch LLM-Tools (sgnt. „KI“-Tools) für die Aufbereitung des Interviews:
* Transkription des Gesprächs via noScribe, Version 0.7
* Übersetzung ins Deutsche via Le Chat von Mistral AI am 16.02.2026
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