Das südamerikanische Land Peru befindet sich in einer demokratischen Krise. Seit September demonstrieren Menschen dort gegen den peruanischen Kongress sowie die im Zuge der Demonstrationen mittlerweile abgesetzte Präsidentin Dina Boluarte, die mit einem Zustimmungswert von nur 2% bis 4% als eine der unbeliebtesten Politiker:innen der Welt galt.
Ihr wurde unter anderem Korruption, ein Versagen bei der Bekämpfung der Unsicherheit der Bürger:innen und der Bewältigung der soziale Krise vorgeworfen. Sie ist sechste Präsident:in, die in den letzten 10 Jahren die Amtszeit nicht regulär beendet hat. Ihrem Nachfolger, Jose Jeri, wurde in der Vergangenheit in mehreren Fällen sexuelles Fehlverhalten sowie Korruption vorgeworfen.
Über die Demokratiekrise in Peru sprach die tagesaktuelle Redaktion von Radio Corax mit Hildegard Willer. Sie ist freie Journalistin und lebt seit über 20 Jahren in Peru. Am Sonntag veröffentlichte taz.de ihren Text über die Abwahl von Boluarte.
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