35 Jahre AIDS-Hilfe Halle — Sorge vor dem Rechtsruck

AIDS ist eine Immunschwächeerkrankung, die vom Humanen Immundefizienzvirus, kurz HIV, ausgelöst wird. Das Virus wird durch Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen, etwa Blut, Sperma, Vaginalsekret oder Muttermilch. Neben den potentiellen Auswirkungen einer Infektion, die mittlerweile zum Glück dank wissenschaftlicher Fortschritte in westlichen Industrienationen nicht mehr so dramatisch ausfallen wie zum Beginn der AIDS-Pandemie in den 80ern, leiden Betroffene jedoch auch heute noch unter gesellschaftlichen Vorurteilen und Diskriminierung.

Martin Thiele ist Geschäftsführer der AIDS-Hilfe Halle. Wir sprachen mit ihm unter anderem über das 35-jährige Jubiläum der AIDS-Hilfe Halle, die Kampagne zum Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember, die Diskriminierung Betroffener und was der gesellschaftliche Rechtsruck für seine Arbeit bedeutet.


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