„Sowas kann kein Museum nachbauen“ – Das Traditionsschiff MS Dresden im Rostocker Hafen

Rostock gilt bis heute als Standort für Schiffbau und maritimes Gewerbe. Zu Zeiten der DDR entstanden dort zwei Werften, ein Schiffsmotorenwerk, eine Schiffselektronik und sogar ein Studiengang an der Rostocker Universität. Von diesen Traditionen und Insudtrien sind heute noch Spuren und Stücke erhalten, wie u.a. die MS Dresden. Sie stammte aus dem VEB Deutsche Seereederei Rostock und lief 1958 vom Stapel der Warnowwerft. Sie war das fünfte Schiff der DDR-Baureihe Typ IV, die einer Serie von 10.000-Tonnen-Stückgut-Frachtern angehört. Als einzige von ihren 10 Schwestern hat die MS Dresden bis heute überlebt, was vor allem an den Restaurierungsarbeiten im Zusammenhang ihrer Museumsnutzung liegt. Denn nach erheblichen Defekten der Maschinenanlage wurde das Schiff frühzeitig außer Dienst genommen und 1970 als „Schifffahrtsmuseum Rostock“ eröffnet. Bis heute können Besucher*innen die Geschichte des Schiffes, aber auch der maritimen Industrie Rostocks und der Seefahrerei im Generellen an Board besichtigen. Die tagesaktuelle Redaktion war im Rahmen ihrer Redaktionsreise auch an Deck der MS Dresden und erhielt eine exklusive Fürhung durch die Museumsleiterin Dr. Kathrin Möller.


Unsere Arbeit ist nur dank eurer Unterstützung möglich. Wir freuen uns immer über Spenden oder Fördermitgliedschaften. Noch besser ist es natürlich, wenn ihr Lust habt selber Radio zu gestalten und freies Radio nicht nur hört und unterstützt, sondern auch macht! Gerne könnte ihr uns jederzeit Feedback geben.

Foto: Radio Corax. Zu sehen ist das Traditionsschiff MS Dresden, ein Frachtschiff aus der DDR Werft in Rostock und heutzutage ein Museum.