In der vergangenen Woche an verschiedenen Orten an der Kunsthochschule Halle Burg Giebichenstein anonyme Aushänge aufgetaucht, die als antisemitisch bezeichnet werden. Darin wird die Zusammenarbeit zwischen dem Studierendenrat sowie der Jüdischen Gemeinde Halle kritisiert. Die anonymen Verfasser:innen behaupten unter anderem, dass die Jüdische Gemeinde Halle rassistisch sei.
In einer gemeinsamen Stellungnahme sprechen der Landesverband der Jüdischen Gemeinden Sachsen-Anhalt sowie die Jüdische Gemeinde Halle von Täter-Opfer-Umkehr und Propaganda. Und auch die Kunsthochschule Halle verurteilt die Aushänge als eindeutig antisemitisch. Die Jüdische Gemeinde Halle sei ein wichtiger Teil der Stadtgesellschaft, mit der man im Austausch stehe, so die Kunsthochschule in einer Stellungnahme, und: Sie dürfe nicht zur Stellvertreterin politischer Konflikte gemacht, öffentlich diffamiert oder aus dem Hochschulraum gedrängt werden.
Kritik kommt auch von der Initiative Bündnis gegen Antisemitismus Halle, kurz BGA Halle. Radio Corax sprach mit Anja Worm vom BGA Halle.
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