Erste medizinische Leitlinie für vaginale Geburten

Bei Geburten passieren oft Dinge, die nicht passieren sollten: Gebärende Personen werden zum Beispiel medizinisch untersucht, ohne davor über diese Untersuchung aufgeklärt worden zu sein. Oder sie werden vor und nach der Geburt extrem unter Druck gesetzt. Routinemäßig werden gebärende Personen oft vor und während der Geburt an Herzton-Wehenschreiber (CTGs) angeschlossen. Außerdem werden häufig - routinemäßig - Dammschnitte durchgeführt. Diese Missstände sollen sich nun verändern - im Januar wurde eine erste medizinische Leitlinie für Spontangeburten veröffentlicht. Der Verein „Mother Hood e.V.“ hat an dieser Leitlinie mitgewirkt. Radio Corax sprach mit Katharina Desery von dem Vorstand des Vereins.