Finanzierung auf der Kippe – Die Flüchtlingsräte Sachsen-Anhalt und Sachsen

Für Geflüchtete und Menschen in ihrem Umfeld sind die Flüchtlingsräte eine feste Größe. Sie bieten unter anderem Beratung im Asylrecht an. Vor allem außerhalb der großen Städte sind ihre Beratungsstellen oft die einzigen die beständige Unterstützung in Asylsachen anbieten. Doch ihre Situation ist bei weitem nicht so sicher wie sie angesichts dieser Rolle in der Unterstützung für Geflüchtete sein sollte. In beiden Bundesländern stand die Finanzierung dieses Jahr auf der Kippe. In Sachsen ist die Öffentlichkeitsarbeit immer noch nicht gedeckt - und in Sachsen-Anhalt kam es aus der CDU-Fraktion zu einem Angriff auf die Gemeinnützigkeit - was dann auch die Finanzierung in Frage stellen würde. Insgesamt ist die Finanzierungssituation in diesem Jahr besonders schwierig. In Sachsen haben viele Projekte die Geflüchtete unterstützen dieses Jahr ihre Finanzierung verloren, weil die Fördertöpfe den Bedarf nicht decken können. Und durch Corona fallen viele staatliche Gelder über andere Wege weg. Über die aktuelle Situation und ihre Ursachen sprachen wir mit Helen Deffner vom Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt und mit Angela Müller vom Flüchtlingsrat Sachsen