Gedenkkundgebung an Achmed B. mitten im „Kontrollgebiet“ in Leipzig

Am Samstag, den 23. Oktober 2021, kamen 200 Aktivist*innen in Leipzig zur Kundgebung "Niemand wird vergessen – für ein aktives Gedenken" zusammen und gedachten des Mordes an Achmed B. vor 25 Jahren. Die Polizei war in großer Stärke präsent, da gleichzeitig ein Demonstrationsverbot für die Demonstration "Alle zusammen – autonom, widerständig, unversöhnlich!" durchgesetzt wurde. Dafür wurde ein Kontrollgebiet eingerichtet, der Anreise verkehr per Auto und Zug kontrolliert und 2000 Einsatzkräfte eingesetzt. Die Gedenkkundgebung durfte deshalb maximal 100 Personen groß sein und wurde auf eine Stunde Dauer von den Behörden begrenzt. Im letzten Jahr waren ca. 1000 Teilnehmende beider Gedenkkundgebung dabei. Zwei Journalist*innen waren am vergangenen Samstag in Leipzig unterwegs, um über das Demonstrationsgeschehen zu berichten.
Transparent mit den Namen der Opfer auf der Gedenkkundgebung. Foto: Radio Corax/Lente (CC BY-NC-SA)