Am Dienstag veröffentlichten Bundesfamilienministerium, Bundesinnenministerium und das Bundeskriminalamt die Ergebnisse der Studie "Lebenssituation, Sicherheit und Belastung im Alltag", kurz LeSuBiA. Zwei Jahre lang befragten die Autor:innen der Studie Menschen zu ihren Gewalterfahrungen. Ziel der Studie war es das sogenannte Dunkelfeld zu durchleuchten. Also Fälle von Gewalterfahrungen aufzudecken, die etwa nicht der Polizei gemeldet werden.
Zwei der ernüchternden Ergebnisse: Weniger als jede zehnte Gewalterfahrung wird angezeigt und Frauen, junge Menschen, Personen mit Migrationshintergrund und Angehörige der queeren Community sind besonders oft von Gewalt betroffen, so das Bundesministerium.
Was zeigt die Studie noch und welche Konsequenzen müssten daraus politisch und gesellschaftlich folgen? Wir sprachen mit Michelle Angeli, Vorsitzende des Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V.
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