Sozialer Wohn-Monitor: Sachsen-Anhalt braucht pro Jahr 4.600 neue Sozialwohnungen

Dass der Wohnraum immer teurer wird und es zu wenig Sozial-Wohnraum gibt, dürfte in der Öffentlichkeit mittlerweile eigentlich bekannt sein. Nun zeigt der aktuelle „Soziale Wohn-Monitor“ vom Pestel-Institut das ganze Ausmaß des fehlenden Wohnraums.


Darin heißt es im Fazit, dass die nach wie vor nicht diskriminierungsfreie Vermietung bei knappen Wohnungsmärkten zur Ausgrenzung führe. - und zwar genau der Gruppen, die in den Wohnungsfördergesetzen der Länder als „benachteiligt“ definiert werden. Dazu gehören unter anderem Menschen mit Behinderungen, aber auch junge Menschen und Senior*innen seien besonders betroffen.
Radio Corax sprach mit Klaus Hartung. Er ist bei der IG-Bau Stellvertretender Regionalleiter des Bezirksverband Erfurt und kümmert sich im Bauhauptgewerbe um Ausbildungszentren, Berufsschulen, Bildung, Jugend und Senior:innen.

Der Soziale Wohn-Monitor stellt Bedarf fest, fordert und bietet Lösungsansätze an. Das Ganze ist online auf der Website des Deutschen Mieterbunds nachlesbar.


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