»Wir sind die Stadt wo Reinhard Heydrich geboren wurde« – Stadtmuseum Halle zeigt neue Ausstellungen

Denkt man an Halle, denkt man vielleicht zuerst an Händel oder Hallorenkugeln. Aber Halle, das ist auch der versuchte Massenmord an jüdischen Menschen vom 9. Oktober 2019, bei dem zwei Personen von einem Rechtsextremen getötet wurden. Blickt man weiter zurück, ist Halle auch die Stadt eines Massenmörders des Nationalsozialismus. Die Rede ist von Reinhard Heydrich.

Heute Abend eröffnen im Stadtmuseum Halle zwei Ausstellungen zu Heydrich, seinen Opfern und der Rolle von Halle im Nationalsozialismus. Gunnar aus der tagesaktuellen Redaktion von Radio Corax war am Dienstag im Stadtmuseum zum Pressegespräch.


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Fotoalbum von Josef Sýkora, erste Seite über Halle. Schwarzes Papier. Oben ist die Darstellung einer Pflanze mit lila Blüten. Darunter steht in roter Farbe Halle Saale. Mit gelb unterstrichen. Rechts darunter steht 1942 bis 1945. Es sind drei verschiedene Fotos abgebildet. Zwei kleinere in Sepiaton und eines in Farbe. Das obere rechte und größere Foto zeigt den Blick auf die Oper Halle mit einer bunten Blumenwiese im Vordergrund. Die beiden anderen Fotos zeigen Burgruinen an der Saale. Das rechte untere Bild zeigt einen Ausschnitt der Burg Giebichenstein mit dem Flussarm auf der linken Seite. Foto: (c) Stadtmuseum Halle I Leihgabe von Anna Košárková | Bearbeitung und Zuschnitt: Radio Corax.